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Rasenrenovation
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Nach einem trockenen und heissen Sommer freuen sich viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer gar nicht mehr an ihren zum Teil arg vertrockneten Rasenflächen. Kein Problem: Mit der richtigen Pflege wird der Rasen bald wieder schön und sattgrün.
Wir Menschen freuen uns natürlich über einen sonnigen und warmen Sommer, dem Garten und Rasen setzen Hitze und Trockenheit allerdings ziemlich zu. Auch mit ausgiebigem Giessen und Wässern kann der Wassermangel oft kaum ausgeglichen werden. Ausserdem ist das Wässern von Rasenflächen in heissen Sommern gar nicht mehr erlaubt. Kein Grund zum Verzweifeln: Ihr Rasen braucht jetzt die passende Pflege und die richtigen Nährstoffe, dann wird er wieder sattgrün heranwachsen.
Regen bringt die Schäden ans Licht
Wer bis jetzt noch nichts unternommen hat, liegt nicht falsch: Für eine Rasenrenovation ist es erst Zeit, wenn die heissen Tage mit Temperaturen über 25 Grad vorbei sind. Zudem zeigt sich erst mit einigen Regentagen, wo der Rasen wieder austreibt und wo er komplett abgestorben ist. Grundsätzlich kann der Rasen auch erst im Frühjahr renoviert werden, im Herbst hat er allerdings noch genügend Zeit, um sich zu regenerieren und startet dann im Frühjahr frisch erholt in die neue Saison.
Unkraut und abgestorbene Gräser entfernen
Selektive Rasenherbizide sind nicht mehr im Handel erhältlich. Eine Alternative bieten biologische Total-Unkrautvernichter, nach deren Einsatz man bereits nach drei Tagen nachsäen kann. Mit dem Vertikutieren wird Unkraut mechanisch entfernt. Als erstes wird dafür der Rasen tief gemäht. Anschliessend sollte er in Längs- und Querrichtung vertikutiert werden. Unkräuter und abgestorbenes Gras werden danach mit einem Rechen entfernt. Stehengebliebene Unkräuter wie zum Beispiel Hirse können von Hand nachträglich ausgestochen werden.
Rasenerde, Nachsaat und Düngung
Wenn das abgestorbene und vertrocknete Material entfernt ist, sollte baldmöglichst nachgesät werden. Für kleinere Stellen gibt es Mischungen von Rasensamen, Keimsubstrat und Dünger. Müssen grössere Flächen nachgesät werden, empfiehlt es sich, die Fläche mit einer speziellen Rasenerde auszubessern. Danach wird sie nachgesät, gut angewalzt und mit einem entsprechenden Rasendünger versorgt.
Ansaat feucht halten
Nach der Rasensaat muss die Fläche unbedingt während rund vier Wochen feucht gehalten werden und sollte auch zwischendurch nicht austrocknen, ansonsten sterben die Rasenkeimlinge wieder ab. Lassen Sie den neu ausgesäten Rasen 6 bis 8 Zentimeter hoch werden, bevor Sie ihn nach der Neuaussaat das erste Mal mähen. So können die Gräser gut anwachsen.
Achten Sie darauf, dass Sie den Rasen auch gegen Ende der Wachstumsperiode noch ein- bis zweimal schneiden, man sollte ihn für die Winterruhe nicht zu lange stehen lassen, da er sonst gerne anfällig auf Pilze wie etwa Schneeschimmel ist.
Videoanleitung: Rasen ausbessern
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