Das Absterben von Rosa rugosa entlang einer Strasse. Wird zum Beispiel im Winter bei Schnee und Eis auf der Strasse gesalzen, gelangt vielleicht etwas Salz direkt zu den Rosen oder salzhaltiges Schmelzwasser fliesst hinzu.

Rosen und Streusalz

Das Absterben von Rosa rugosa entlang einer Strasse kann zwei völlig verschiedene Gründe haben. Zum einen sind die Apfelrosen, wie sie deutsch heissen, sehr Streusalz empfindlich. Eine erhöhte Dosis an solchem Salz im Boden macht es den Wurzeln schwer, Wasser und Nährstoffe aufzunehmen, was zum Absterben der ganzen Pflanze führen kann. Wird nun im Winter bei Schnee und Eis auf der Strasse gesalzen, gelangt vielleicht etwas Salz direkt zu den Rosen oder salzhaltiges Schmelzwasser fliesst hinzu. Mit den Jahren erhöht sich stetig die Bodensalzkonzentration, bis die Schadschwelle erreicht ist. Es gibt zwei Möglichkeiten, vor einer allfälligen Neupflanzung den Boden wieder gesund zumachen. Entweder wird das ganze Erdreich bis in eine Tiefe von ca. 40 cm durch neues ausgewechselt oder das Salz wird mit Unmengen von Leitungswasser oder besser noch Regenwasser ausgewaschen, indem mit einem Schlauch tagelang gewässert wird.

Nematoden

Zum anderen verlieren die Kartoffelrosen wie auch andere Rosengewächse ihre Wuchskraft und können absterben, wenn die Wurzeln im Übermass durch bestimmte, für die Rosen schädliche Nematoden, welche auch Älchen oder Fadenwürmer genannt werden, befallen sind. Besonders in lockeren Böden leben sie gerne. Es sind von blossem Auge nicht sichtbare Tierchen, welche in die Wurzeln der Wirtspflanze eindringen und dort saugen. Es bilden sich kurze längliche Wunden, die leicht Eintritt für schädliche Pilze und Bakterien bieten. Nematoden lassen sich im Garten kaum sinnvoll chemisch bekämpfen. Bevor wieder neue Rosengewächse gepflanzt werden, sollte der Boden fünf bis zehn Jahre lang ruhen, also mit anderen Pflanzen bebaut werden. Tagetespflanzen bewirken schon in kürzerer Zeit ein Entseuchen des Bodens.